bcblues-dominating1Hier ist eine Anfrage Das Buch lag neulich in meinem Briefkasten. Es ist ein häufiges Problem für viele Buchclubs – „Der Dominator“.

Wie geht man mit einem Mitglied um, das die Buchdiskussion ständig dominiert? Wir haben da jemanden, die das Gespräch an sich reißt. Schlimmer noch, sie unterbricht ständig andere.

Das ist bei weitem Das ist das schwierigste Problem, mit dem jeder Buchclub konfrontiert ist ... und eines, für das es keine einfache Lösung gibt. Dennoch hier ein paar Lösungsansätze:

1. Verwenden Sie ein spezielles Token.Man gibt einen Gegenstand – zum Beispiel einen Ast, einen bemalten Stein oder ein kleines Kissen – im Raum herum. Nur wer den Gegenstand in der Hand hält, darf sprechen. Die anderen dürfen nicht unterbrechen. Man könnte sogar begrenzen, wie oft jemand den Gegenstand halten darf. (Ich persönlich mag diese Methode nicht, aber Gruppen, die sie anwenden, sagen, sie funktioniere.)

2. Kommentarzeit begrenzen. Nutzen Sie einen Timer, um die Redezeit zu begrenzen. Niemand sollte länger als zwei (2) Minuten für die Einleitung sprechen – und keinesfalls länger als eine (1) Minute für die Kommentierung der Ideen anderer. Ziel ist es, dass alle lernen, sich prägnant auszudrücken, damit jeder seine Meinung äußern kann.

3. Übernehmen Sie die Führung in der Diskussion. Die Führungskraft kann mit Kommentaren wie „Super, Bill. Danke. Aber geben wir auch anderen eine Chance“ oder „Dürfen wir noch jemand anderen zu Wort kommen lassen?“ oder „Was meint ihr anderen?“ oder „Mary, du hast noch gar nichts gesagt“ dazwischenrufen. Es braucht eine aktive und recht geschickte Führungskraft, um die Diskussion von einer Person zur anderen zu lenken, ohne dass eine einzelne Person dominiert. Das ist nicht einfach.

4. Wenn alles andere fehlschlägt… seien Sie direkt.

• Suchen Sie das persönliche Gespräch, entweder von Angesicht zu Angesicht oder telefonisch – niemals per E-Mail oder SMS. Wählen Sie dabei unbedingt eine diplomatische Person.

Was sagen Sie? Versichern Sie der Person, dass sie ein geschätztes Mitglied ist, aber dass manche das Gefühl haben, ihre Ideen würden nicht gehört … oder dass die Gruppe zwar ihre Einsichten schätzt, aber dazu neigt, sich zu sehr in den Vordergrund zu drängen. Bitten Sie sie, anderen eine Chance zu geben … oder nicht so oft zu unterbrechen … oder ihre Beiträge kürzer zu fassen.

Im schlimmsten Fall muss das betreffende Mitglied gebeten werden, die Gruppe zu verlassen. Das ist zwar schmerzhaft, aber im Interesse der gesamten Gruppe möglicherweise notwendig. Wird das Problem nicht gelöst, könnten weitere Mitglieder austreten und sich anderen Gruppen anschließen. Schlagen Sie dem Mitglied freundlich vor, sich einer anderen Gruppe anzuschließen.

Ist das in eurem Verein ein Problem? Habt ihr Vorschläge?